Impulse aufgenommen: Ergebnisse des Dialogs „Wie wird der Hafen zu einem Magneten für Innovation?“

Das Hauptgewicht der Äußerungen im Rahmen des Dialogs „Wie wird der Hafen zu einem Magneten für Innovation?“ beschäftigt sich mit Neuerungen im Hafen. Es gibt Ideen für Neuerungen zur Ansiedlung bestimmter Branchen wie der 3-D-Druck-Branche, z.B. zur Vor-Ort-Fertigung von Schiffsersatzteilen. Es gibt ebenfalls Ideen zur Etablierung drahtloser Stromversorgung nach den Ideen Teslas. Nutzer geben ebenfalls Impulse zur kompletten Umdeutung und Umwandlung des Hafens: Es könnte ein Silicon Valley Deutschlands entstehen. Andere Beiträge fokussieren darauf, wie das Vorhandene verbessert werden kann. Es entsteht eine Vision von einem geschlossenen Kreislauf, der Naturschutz und Klimaschutz einbezieht. Synergien zwischen eingesessenen Firmen und neu angesiedelten Firmen müssen genutzt werden. Abwärme aus vielen Prozessen könnte zum Beispiel für die Food-Produktion in vertikalen Gewächshäusern genutzt werden. Hier gibt es auch bereits konkrete Umsetzungsvorschläge. Eine weitere Vision von einem sicheren Hafen entsteht. Durch Risikominimierung sinken Logistikpreise und die Attraktivität des Hafens steigt. Erforderlich wäre hierfür entsprechend der entworfenen Vision eine KI-Strategie und ein Big-Data-Frühwarnsystem für den Hafen.

Die Ergebnisse nutzt die Handelskammer Hamburg, um diese in die weitere Diskussion im Ausschuss für Logistik, Hafen und Schifffahrt einzuspeisen und konkrete Projekte zu erarbeiten, die an den Senat zur Umsetzung herangetragen werden sollen. So hat die Handelskammer zum Beispiel die Idee, bei den Produktionsprozessen im Hafen das Prinzip der Kreislaufwirtschaft mitzudenken, in ihrem Zukunftskonzept für einen Energie- und Klimahafen Moorburg eingebaut. Dieser Impuls wurde im Rahmen des Konzepts bereits dem Ausschuss für Logistik, Hafen und Schifffahrt und dem Plenum der Handelskammer Hamburg mit zustimmender Kenntnisnahme vorgestellt und soll nun in weiteren Schritten vorangetrieben werden.