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Beteiligungszentrum in ehemaligen Kaufhäusern oder großen Räumlichkeiten

Adresse: 
Mönckebergstraße 3, 20095 Altstadt Hamburg

In den Räumlichkeiten, die vom Einzelhandel genutzt wurden, gibt es nicht viel natürliches Licht, daher wäre ein teurer Umbau nötig, um daraus wohnbare Einheiten zu erschaffen. Sie sind allerdings wunderbar geeignet, um große Menschenmengen unterzubringen, ohne diese räumlich zu trennen. Es wäre sinnvoll, diesen Vorteil zu nutzen, anstatt darin ein Problem zu sehen. Bürgerbeteiligung lebt nicht unbedingt davon die eigene Meinung kundzutun, sondern vor allem im Austausch und der Diskussion. Bürgerideen könnten viel fruchtbarer ausfallen, wenn sie auf dem nötigen Wissen basieren und untereinander abgesprochen sind. Dadurch würde auch der Aufwand viele unterschiedliche Vorschläge einzuholen seitens der Stadt verringert werden. Ich schlage deshalb vor, eine Etage eines ehemaligen Kaufhauses oder ein großes Ladengeschäft in ein Beteiligungszentrum umzufunktionieren. Dort könnten Bürger zu abgestimmten Zeiten face-to-face diskutieren und so bessere Vorschläge vorbringen. Gleichzeitig könnte es als Treffpunkt für Bürgerinitiativen fungieren, die sich zum Beispiel der Umgestaltung der Innenstadt verschreiben. Der Ort ist zentral, viele Menschen kommen dort vorbei und können sich informieren und ggf teilnehmen. So kann auch die Kooperation zwischen den Bürgern und der Regierung bei ähnlichen Projekten verbessert werden.